Pfeifentabak lagern und befeuchten
Die richtige Feuchte
Pfeifentabak soll elastisch bleiben und sich leicht auseinanderziehen lassen. Zu trockener Tabak bröselt, brennt heiß und kann die Zunge reizen. Zu feuchter Tabak gluckert, lässt sich schwer entzünden und geht häufig aus. Eine kurze Ruhezeit auf einem sauberen Teller kann helfen, wenn eine Mischung nur etwas zu feucht ist.
Dose, Glas und Beutel
Ungeöffnete Dosen halten sich lange, solange sie unbeschädigt sind. Nach dem Öffnen schützt ein dicht schließendes Glas oder die gut verschlossene Dose vor Austrocknung. Beutel sind praktisch für kurze Zeit, verlieren aber schneller Feuchte. Sorten mit starkem Aroma sollten getrennt gelagert werden, damit sie andere Mischungen nicht überdecken.
Befeuchten und Reifen
Feuchtigkeitsregler oder Zwei-Wege-Packs geben Feuchte langsam ab. Ein Tonstein kann ebenfalls genutzt werden, muss aber sauber und sparsam eingesetzt werden. Ein feuchtes Tuch gehört nicht direkt in den Tabak. Virginia-Tabake können in ungeöffneten Dosen nachreifen; das sogenannte Cellaring braucht Geduld und eine konstante, nicht zu warme Umgebung.
Schimmel zeigt sich als pelziger Belag, muffiger Geruch oder untypische Flecken. Solcher Tabak gehört entsorgt. Für Reisen sind kleine, dicht schließende Dosen sinnvoll. Die passende Ausgangsfeuchte hängt vom Schnitt und vom persönlichen Zugverhalten ab.